Generalversammlung der Männerriege Zetzwil

26 Mitglieder der Männerriege Zetzwil und 4 Delegierte der anderen turnenden Vereine trafen sich im Gasthof Bären zur Generalversammlung. Höhepunkt des Vereinsjahres war der Turnfestsieg zusammen mit dem Frauenturnverein am Kreisturnfest in Gipf-Oberfrick. Mit René Kasel und Anton Graber wurden zwei Mitturner in den Verein aufgenommen.

In grosser Dankbarkeit, mit bewegenden Worten des Obmanns und in einer Schweigeminute gedachten die Versammelten den im vergangenen Jahr verstorbenen Turnkameraden Heinz Hirt und Hans Heiniger. Ihnen gilt ein ehrendes Andenken, sie werden in bester Erinnerung behalten. Einem Vereinsaustritt aus Motivationsgründen standen erfreulicherweise zwei Neueintritte gegenüber. René Kasel und Anton Graber besuchen bereits fleissig die Turnstunden. Als logische Folge wurden sie mit grossem Applaus in den Kreis der Männerriege aufgenommen. Aktuell umfasst die Riege 34 Mitglieder.

Der schriftlich abgefasste Jahresbericht des Obmanns und des Leiterteams mit vielen schönen Bildern hielt auf ein sehr abwechslungsreiches und erfolgreiches Vereinsjahr Rückschau. Das Ski-Weekend wurde in Obersaxen verbracht und beim Faustballturnier in Reinach erreichten die Zetzwiler in der Kategorie U60 einen tollen zweiten Platz und bei den Ü60 einen feinen dritten Platz. Als Höhepunkt des Vereinsjahrs errangen die Männerturner zusammen mit ihren Kolleginnen vom Frauenturnverein beim Kreisturnfest in Gipf-Oberfrick mit dem sehr guten Punktetotal von 29.27 in der Seniorenkategorie den Turnfestsieg. Der veritable Siegerschinken wurde in der darauffolgenden Woche bei einer gemütlichen Siegesfeier in „Märkis-Bäsebeiz“ genossen. Beim Volleyballturnier in Oberkulm konnte mit dem dritten Rang wiederum ein Podestrang gefeiert werden. Die alljährliche Männerriegenreise führte von Hans Wiederkehr bestens organisiert in den Schwarzwald. Die Firmenführung in der badischen Staatsbrauerei „Rothaus“, der Aufenthalt in Titisee und der Marsch durch die Ravennaschlucht bleiben in bester Erinnerung.

Auch das neue Vereinsjahr verspricht wieder viele Highlights. Im Juni 2019 möchte das Leiterteam top vorbereitet am Eidgenössischen Turnfest in Aarau an den Start gehen. Die Männerriegenreise führt heuer von Kandersteg via Gemmipass nach Leukerbad. In einer Abstimmung beschloss die Versammlung, den Chlaushock weiterhin durchzuführen. Spontan stellte sich ein OK mit Rolf Hirt, Kurt Hofmann, Karl Leuenberger und Niklaus Voramwald für die Durchführung zur Verfügung. Obwohl der Obmann Res Kiener seine Demission einreichte, bleibt der Vorstand vorläufig unverändert. Mangels Alternativen und mit der Aussicht auf organisatorische und zeitliche Entlastungen macht Res als Obmann sicher für ein Jahr weiter.

Die vier fleissigsten Turnstundenbesucher erhielten ein Pfund Honig: Res Kiener, Ruedi Maurer, Karl Leutwiler und Niklaus Voramwald. Bei den Senioren klappte die Anwesenheitskontrolle nicht das ganze Jahr, so dass alle von ihrem Leiter Peter Siegrist einen Flachmann geschenkt erhielten. Ein Gebäck-Geschenk erhielten Rolf Kasper als Sieger des Kegelabends und Peter Siegrist als Sieger des Jassabends. Mit grossem Applaus wurde zwei Sponsoren gedankt: Karl Hirt Junior, Bau- und Gipsergeschäft, für ein neues Vereins-Polo-Shirt und Ruedi Maurer für einen neuen Faustball. (ws)

Winterausmarsch der Männerturner Aarau-Kulm

wr. 149 Männerturner beteiligten sich am Programm des Winterausmarsches in Zetzwil. Der Kreisturnverband Aarau-Kulm hatte erstmals in den Bezirk Kulm eingeladen. Die organisierende Männerriege Zetzwil sorgte trotz garstiger Witterung für einen stimmungsvollen Anlass.

Die rüstigen Turner sind in der Regel auch fleissige Sportler. Doch das nasskalte Wetter mit Schneetreiben liess die Wanderschar schrumpfen. Immerhin 42 wetterfeste Männerturner schlossen sich dem Marsch entlang der östlichen Zetzwiler Grenze an. Kein Geringerer als Gemeindeammann Daniel Heggli führte die Gruppe an. Der Wanderleiter vermittelte den beschirmten Spaziergängern Informationen über das Hochwasser-Rückhaltebecken im Moos, über die Endmoräne, über die neue Hauptstrasse von Zetzwil nach Gontenschwil und über die bald nicht mehr benötigte Kläranlage Gontenschwil-Zetzwil.
Die Mehrheit der Winterausmarsch-Teilnehmer suchte jedoch direkt die trockene Zetzwiler Turnhalle auf. Im Gegensatz dazu liessen sich die Gränicher Männerturner nicht aufhalten, von zu Hause aus loszumarschieren. Regenbedingt benützten die 20-köpfige Schar dann allerdings für eine Teilstrecke die WSB.

Gut aufgehoben in Zetzwil
Der Versammlung der Männerturner Aarau-Kulm unter der Leitung des Gränichers Ruedi Senn wohnten schliesslich 149 Mitglieder und Gäste bei. Das entsprach sogar einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr auf der Liebegg. Entsprechend freute sich auch Ammann Heggli und OK-Präsident Res Kiener über den Aufmarsch. Nebst zahlreichen Mitgliedern aus dem Teilkreis Aarau nützten diverse Kulmer die Premiere im eigenen Bezirk zu einer erstmaligen Teilnahme.

„Das Wetter widerspiegelt nicht die Gastfreundschaft unserer Gemeinde“, entschuldigte sich Ammann Heggli bei der Turnerfamilie. In der gut gewärmten Halle, aufmerksam bewirtet von der Männerriege Zetzwil, waren die garstigen meteorologischen Verhältnisse draussen schnell vergessen. Einziger kurzer Stimmungsbrecher war die Totenehrung. Ruedi Senn verlas die Namen von 25 verstorbenen Turnkameraden.

Rüstiger 98-jähriger Turner
Schnell wechselte die Stimmung wieder, als die Rede auf das sportliche Glanzlicht 2019, das Eidgenössische Turnfest vom 13. bis 23. Juni in Aarau, kam. OK-Vertreter Ernst Hagenbach kündigte zahlreiche Highlights an. Kreispräsident Ruedi Baumann schwelgte ebenfalls in Vorfreude und blickte darüber hinaus bereits aufs Kreisturnfest 2020 in Zofingen. Angesichts des Zuwachses beim Nachwuchs blickt der Kreisturnverband Aarau-Kulm zuversichtlich vorwärts.

Höhepunkt in der Zetzwiler Turnhalle bildete die Ehrung der ältesten Anwesenden. Die jüngeren Turner staunten nicht schlecht, als der 98-jährige Buchser Charles Weber als erster munteren Schrittes die Treppe auf die Bühne selber bewältigte. Ihm folgten Hansruedi Schneeberger (Erlinsbach/Jahrgang 1923), Hans-Edi Meier (Menziken/1929), Luigi Martin (Suhr/1930), Kurt Märki (Gränichen/1930), Karl Hirt (Zetzwil/1932), Christian Wüthrich (Erlinsbach/1932), Peter Schärer (Muhen/1932), Xaver Bürgi (Suhr/1933), Thomas Lanfranchi (Buchs/1933), Werner Zahner (Oberentfelden/1934), Franz Frei (Erlinsbach/1934) und Albert Iberg (Küttigen/1934).

Attraktiver Schlusspunkt
Zwei Vorführungsblöcke des Tanz- und Fitness-Treffpunktes Zetzwil umrahmten das anschliessende Nachtessen. Die ältere Turnergarde erfreute sich herzhaft an den Darbietungen der jungen Tänzerinnen. Zu schade, dass der straffe zeitliche Rahmen keine Zugabe erlaubte. Stattdessen erfreuten sich 20 Gewinner bei der Verlosung an einem Sponsorenpreis, bevor die Männerturner den Heimweg antraten.

39. Generalversammlung des FTV Zetzwil

Die Präsidentin des Frauenturnvereins Zetzwil, Simone Gloor, begrüsste zur 39. Generalversammlung im Restaurant Bären 37 Turnerinnen und 6 Gäste. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden ihrer Turnkollegin Alice Hell, die im Mai 2017 nach längerer Krankheit gestorben ist. Sie war 48 Jahre Aktiv- und Ehrenmitglied des Damenturnvereins und letztes Jahr konnte sie für 10 Jahre Mitgliedschaft im Frauenturnverein geehrt werden.

Nach dem feinen Nachtessen konnten die Traktanden zügig abgehandelt werden. Unter dem Traktandum Mutationen wurde Ruth Burgherr mit grossem Applaus in den Verein aufgenommen. Die Tagespräsidentin Esther Meier führte die Wahlen durch. Der gesamte Vorstand und die Revisorinnen stellten sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zur Ergänzung des Vorstandes konnte Alex Hunziker als neue Beisitzerin gewählt werden. Die von Claudia Walz sauber geführte und von der Versammlung einstimmig genehmigte Jahresrechnung weist eine Vermögensabnahme von rund Fr. 1‘600.- aus.

Jahresprogramm 2018
Auf dem Jahresprogramm stehen in diesem Jahr zwei Vereinsreisen; im Frühling ein Ausflug nach Zürich und im Herbst eine zweitägige Vereinsreise ins Berneroberland. Im Juni wird eine Gruppe der ü35-Frauen gemeinsam mit der Männerriege am Kreisturnfest in Gipf-Oberfrick teilnehmen. Für diese Gruppe steht im August ebenfalls der Kreisspieltag in Unterkulm und im Januar 2019 die Schnurballnight auf dem Programm. Dort treten die Frauen zur Titelverteidigung an. Vor den Sommerferien treffen sich die Frauen beider Gruppen zum gemeinsamen Bräteln im Buholz und im Dezember zur Weihnachtsfeier. Im September werden die Turnerinnen beim 20-Jahre Jubiläum des Tanz- und Fitness-Träffponkt in der Festwirtschaft mithelfen und an den Turnerabenden im November wieder ein feines Kuchenbuffet zusammenstellen.

Langjährige Mitglieder und Präsidentin geehrt
Auch in diesem Jahr konnten verschiedene Turnerinnen für ihre langjährige Vereinstreue geehrt werden. Bei den ü50-Frauen wurden Dorli Stalder für 10 Jahre und Susanne Roth für 35 Jahre geehrt. Hedy Haller und Doris Lüber konnten sogar für 40 Jahre Aktivmitgliedschaft ausgezeichnet werden. Seit 20 Jahren ist Trudy Hunziker bei den ü35-Frauen aktiv. Die anwesenden Turnerinnen durften je einen Gutschein entgegen nehmen.

Vor 10 Jahren hatte Simone Gloor das Amt der Präsidentin übernommen und führt den Verein seither zuverlässig und verantwortungsbewusst. Als Zeichen der Wertschätzung konnte sie ebenfalls einen Gutschein und einen von den Turnerinnen zusammengestellten speziellen Geschenkkorb mit Überraschungen und guten Wünschen entgegen nehmen. Für fleissigen Turnstundenbesuch mit drei oder weniger Absenzen haben bei den ü50-Frauen Lydia Hofmann und Elsi Gloor das obligate Duschmittel erhalten. Bei den ü35-Frauen waren es Trudy Hunziker, Theres Weber, Simone Gloor und Brigitte Müller.

Im Anschluss an den offiziellen Teil durften alle Anwesenden noch ein feines Dessert geniessen, welches von der Präsidentin offeriert wurde. Die von Ruth Heiniger gestalteten Fotobücher wurden mit viel Interesse angeschaut und verschiedene schöne und lustige Erlebnisse wurden so wieder in Erinnerung gerufen.

 

Fotolegende:
Geehrte Mitglieder v.l.: Simone Gloor, Trudy Hunziker, Susanne Roth, Doris Lüber, Hedy Haller

Perfekt gelungenes Skiweekend der Männerriege Zetzwil

Die Männerriege Zetzwil blickt auf ein perfekt gelungenes Skiweekend in Obersaxen zurück. Trotz vollem Einsatz an allen Fronten endete der Aufenthalt im Bündnerland ohne jegliche Blessuren und Nachwirkungen. Die zwölf Sportler behalten zwei intensive, kräfteraubende Tage in bester Erinnerung.

Bei besten Schnee-, Wetter- und Strassenverhältnissen reiste ein Dutzend motivierter Skisportler der Männerriege Zetzwil mit zwei Vereinsbussen Richtung Bündnerland. Nach dem obligaten Kaffeehalt im Bergsboden erreichte die Gruppe zügig das tief verschneite Obersaxen.

Nach kurzem Transfer mit dem Skibus und Aufstieg auf dem Sessellift befuhren die Wynentaler schon Mitte Vormittag bei kühlen, aber sonnigen Verhältnissen die kompakten Pisten. Erst nach mehreren intensiven Abfahrten folgte eine umso längere Trinkpause auf dem höchsten Punkt des Skigebiets.

Kein Glühbier
Die traumhafte Winterlandschaft lud zu weiteren dynamischen Abfahrten ein, bevor die Zetzbuer Männerturner als Tageshöhepunkt in ihrer Lieblingspistenbeiz ein Glühbier genehmigen wollten. Dies blieb ihnen infolge einer geschlossenen Gesellschaft verwehrt. Diese gefühlte Niederlage wurde dann kurzfristig in einem nahen Ersatzlokal mit anderer passender Tranksame begossen, bevor sich die Gruppe mit dem letzten Tageslicht auf die Talabfahrt zum Hotel begab.

Nach Zimmerbezug reichte die Zeit für eine kurze Ruhepause, bevor der Gastgeber mit einem Viergangmenü aufwartete. Die Zeit verlief bei angeregten Diskussionen im Nu, bis sich die Zetzwiler Turnerschar dem obligaten Mitternachts-Späckbrättli zuwandte.

Glühbierglück
Zum Frühstück waren die Wynentaler trotz zusätzlichem Vesper die Ersten, um auch den prächtigen zweiten Skitag bei Sonnenschein geniessen zu können. Der mit dem Skigebiet vertraute Weekend-Organisator wählte mit den Zetzbuer Kollegen pistenmässig alle Varianten im grosszügigen Skigebiet, so dass sich die Mittagspause auch am zweiten Tag hinauszögerte.

Eine Überraschung brachte die Schlussabfahrt mit sich. Beim zweiten Versuch in „Wisis Püra-Bar“ zeigte sich das Wirtepaar grosszügig und offerierte den Pechvögeln vom Vortag eine Runde Gratisglühbier, was die Zetzbuer Männerriegler natürlich mit einer weiteren Bestellung honorierten.

Das Superwetter genossen noch ungezählte weitere Schneesportler, was sich auf der Heimfahrt mit harzigem Kolonnenverkehr bemerkbar machte. Nach einem Zwischenhalt kehrten die Zetzwiler Turner dennoch zeitig zurück. Den beiden Chauffeuren bleibt die Hoffnung, dass diesmal keine Verkehrsbusse für ein kostspielige Nachspiel sorgen wird und stattdessen bei allen ein sonnengebräuntes Gesicht an die zwei herrlichen Skitage erinnern wird.

Turnverein Skiweekend Obersaxen

Am Samstag früh um 6 Uhr trafen sich tatsächlich alle 14 Turner pünktlich zur Abfahrt vor der Turnhalle. Der Weg führte uns ins Bündnerland mit einem kurzen Zwischenhalt im Heidiland. Wir trafen traumhaft schönes Wetter und super Schneeverhältnisse an. Nun hiess es taktisch vorgehen, Gepäck deponieren und sofort auf die Piste, natürlich mit dem Hintergedanken nicht jetzt schon wieder erkannt zu werden. So kam es das wir unser erstes Getränk im Liegestuhl an der prallen Sonne trinken mussten. Später, nach langem und kräfteraubendem fahren in einem ausgefuxten Skigebiet, kamen wir an ein Häuschen mit sonnigen Sitzmöglichkeiten. Davon machten wir gebrauch und hatten soundmässig schon bald einmal die Kontrolle übernommen. Nach dem Nachtessen gingen wir ein Haus weiter, denn das war die Skibar la Muntaniala, welche zu unserer Unterkunft gehörte. Da offenbarte sich uns ein Novum als plötzlich ein früh ermüdeter Turner per Schlitten ins la Muntaniala gebracht wurde. Noch ein wenig verträumt schaute er sich aus seinem Schlafsack um bevor er mit uns aufs nächste anstiess.

Spätestens nach Mitternacht musste man uns wiedererkannt haben. Den Sonntag verbrachten wir auch wieder bei Topverhälnissen mit Skifahren oder Boarden. Nach längerer Heimfahrt kamen wir alle wieder wohlbehalten und abgekämpft nach Hause.

…und ja, wir sind wieder willkommen!

Sigi Hell